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Von Panama nach und durch Kolumbien…

31 Oktober, 2009

So, da ich gerade in Bogota gestrandet bin (ich wollte nur 3 Tage bleiben und jetzt, da ich auf eine Halloweenparty eingeladen wurde werde ich eine Woche bleiben) nutze ich die Zeit und schreibe mal wieder…

Ich bin jetzt seit 1,5 Wochen hier in Kolumbien und ich bin doch sehr positiv ueberrascht! Die Leute sind super freundlich, die Innenstadt von Bogota ist super schoen und ueberall gibt es Polizei und Militaer, was zumindestens mir ein gewisses Sicherheitsgefuehl gibt.

Aber da ich das letzte Mal von Panama/ City geschrieben hatte beginne ich doch mit der Ueberfahrt:

Da Sina und Matthias aus Hamburg und ich ja schon gerne frueher losgefahren waeren hatten wir beschlossen schon einen Tag vor dem Begin des Segeltoerns zu den San Blas Inseln zu fahren und noch einen Tag dort zu verbringen! Gesagt, getan und somit fahren wir zusammen mit unserem Kapitaen Henry aus Muenchen, unserer Koechin Suchelle aus Cartagena/ Kolumbien und Derry aus Australien am Tag vor der eigentlichen Abreise morgens um 5h mit Gelaendewagen los und sind ein paar Stunden spaeter dann auf der Hauptinsel der von den Kuna selbstaendig verwalteten Region; dem vermeintlich letzten untouristischen Paradies in der Karibik…

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Nachdem unsere Crew bei unserem Schiff der Ashanty abgesetzt wurden, bringen wir schnell unsere Sachen zu unserem Nachtquartier und fahren dann direkt auf eine der Inseln zum schwimmen, schnorcheln und relaxen.

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Am naechsten Morgen stoesst dann noch Elsa aus Suedafrika zu uns und los geht es. Fuer die ersten 3 Tage steht nur ein Cruis durch die Inselgruppe auf dem Programm und wir vergnuegen uns mit Schnorchel, einer Partie Fussball und mit einem Grillabend. Lustig, Henry der Kapitaen war auch ein Volunteer in Casa Guatemala und somit haben wir jede Menge zu erzaehlen.

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Abends am Tag 3 geht es dann los mit der Ueberfahrt und hinaus aufs offene Meer und zeitgleich beginnt auch Zeit der Nachtwachen. Allerdings verlaufen beide meiner Nachtwachen ohne irgendeinen Zwischenfall (Radar schwarz, die See schwarz, alles schwarz) und somit bin ich froh, dass es am Horizont zumindestens ein paar Blitze zum Zeitvertreib gibt.

Am Tag 4 stelle ich dann fest, dass ich kein geborener Seefahrer bin: Zwar habe ich keine Seekrankheit, ganz geheur ist mir das Geschaukel aber auch nicht und dabei haben wir noch Glueck mit stiller See und das die Ashanty ein Catamaran ist.

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Als wir dann morgens am fuenften Tag die Skyline von Cartagena sehen bin ich darueber nicht ungluecklich und als wir dann auch von mehreren Delphinen begruesst werden ist es doch ein relativ perfekter Morgen.

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Impressionen aus Cartagena:

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A day trip from Cartagena to the mud vulcano El Totumo

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Me in front of the vulcano

 

Und mein Ausflug zur Ciudad Perdida/ Lost City Santa Marta:

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Day 1, still with energy

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Our guide carrieing all our food while climbing the 1200 steps to the Lost city – Impressive…

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We needed to cross the river 8 times on our way

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Our group on the main teraces

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Soldiers protecting the site…

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Our basic overight hut

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Jump, jump

Impressionen aus Bogota:

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Ach wie schoen ist Panama…

13 Oktober, 2009

So, wollte mich auch mal wieder melden!

Erstmal vielen Dank an alle, die immer noch an mich denken und mir zum Geburtstag gratuliert haben!
Leider war mein Geburtstag dieses Jahr nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte!
Meine Reisepartnerin Hanneke und ich wollten naemlich eigentlich nur schnell neue Cameras kaufen und dann direkt weiter zum Panama Kanal, aber leider hat es alles etwas laenger gedauert (wie eigentlich immer hier alles;-) und somit war ich an meinem Geburtstag nur zum „Shopping“, was ja eine meiner Lieblingsbeschaeftigungen ist:-(

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Spending my birthday buying a new camera with my Finish travel mate Hanneke

Den naechsten Tag waren wir dann, ausgestattet mit neuen Kameras, am Kanal und das war schon beeindruckend, wobei ich gerne mal den ganzen Kanal langfahren wuerde um die wirkliche technische Leistung zu sehen!

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Me at the Miraflores Locks

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Nicolas, Hanneke and me

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A roro (roll on-roll off or swimming park deck) ship crossing the locks

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Ships waiting for the locks

Der aufmerksame Leser stellt sich jetzt wahrscheinlich schon die Frage, warum mussten sie denn Kameras kaufen und somit kommen wir zum bisher negativsten Teil meiner Reise:

Nachdem wir nach einer 2-taegigen Reise und einer Ueberfahrt auf einem „Fluechtlingsschiff“ auf Little Corn Island angekommen waren hatte es fuer 5 Tage nur geregnet! Beim Tauchen ist das weniger wichtig und das Tauchen war echt super, aber die „Oberflaechenzeit“ war halt leider nicht das, was man sich unter einem tropischen Paradies so vorstellt und somit hatten wir entschieden, dass wir zurueck fliegen und somit ein wenig Zeit sparen wuerden…

Von Managua sind wir dann mit einem Chicken-Bus (ehemalige US Schulbusse) nach Granada gefahren. Vom Busterminal wollten wir dann die ca. 800m in die Stadt laufen, haben aber unterwegs eine freundliche junge Dame kennengelernt, die uns erklaerte es waere sehr weit. Sie muesste den gleichen Weg und hat irgendwann ein vorbeifahrendes Taxi angehalten. Wir sind dann eingestiegen und los gings. Allerdings in die falsche Richtung und somit war ich etwas misstrauisch und habe nach dem Weg gefragt. 100% Sicher war ich natuerlich nicht…
Irgendwann haben wir dann einen weiteren Mann und 2 junge Frauen mitgenommen und dann war ich eigentlich wieder ein wenig entspannter.

Als wir das naechste Mal gefragt haben wo wir denn hin fahren wurde uns dann erklaert es sei ein Ueberfall, wir wurden mit Messern bedroht und uns die Augen verbunden. Von diesem Zeitpunkt an began eine 2 bis 3 stuendige Odysee von Geldautomat zu Geldautomat waehrend die „Jungs“ mit unseren Geldkarten Geld von unseren Karten abgehoben haben.
Da ich den Pin fuer eine Karte nicht hatte, weil ich diese Karte nie zum Geldabheben verwende wurde ich geschlagen und mein Ohr umgedreht bis es blutete…
Da die Taeter dann immer noch nicht zufrieden waren, haben sie dann noch unsere grossen Rucksaecke durchsucht und unter anderem alle meine langen Klamotten gestohlen!

Irgendwann wurden uns dann gesagt, dass wir jetzt „ausgesetzt“ werden. Nachdem ich gefragt hatte, wurde uns aber versichert, dass wir diese auf jeden Fall wieder bekommen! Hanneke hatte Ihren dann auch, ich meinen nicht, was das wirklich schlimme an der ganzen Aktion war:-(
Wir nehmen zwar an, dass sie eine Tasche mit dem Pass einfach im Auto vergessen hatten, da auch mein Journal mit meinen Aufzeichnungen von 7 Monaten reisen und weitere fuer sie wertlose Sachen fehlen, aber leider hilft mir das auch nicht!
Es hat uns dann 3 Tage gekostet den Ausweis wieder zubekommen und Managua, die Hauptstadt von Nicaragua ist nicht die schoenste und leider auch eine sehr unsichere Stadt! Eben genau das, was man nach solch einer Aktion braucht!

Richtig traurig an der Aktion fand ich aber besonders die Polizei in Nicaragua. Gemacht haben die neamlich Nichts und zumindestens die Videos der Ueberwachungskameras koennte man sich ja mal anschauen! Vielleicht kann man ja die Taeter erkennen!

Naja, nachdem ich dann meinen Pass wieder hatte sind wir dann weiter zur Insel Ometepe. Die Insel ist wirklich schoen, aber leider habe ich keine Bilder;-)
Die Insel ist im Nicaraguasee durch 2 Vulkanausbrueche entstanden und auf den Kleineren der beiden Vulkane bin ich dann auch geklettert! Ich hoffe mal, dass mir David, ein Englaender der mit dabei war, mir irgendwann die Fotos schickt und ich sie dann hochladen kann!

Danach ging es dann weiter nach San Juan del Sur und nach 2 Tagen Surfen bin ich dann direkt weiter nach Panama/ City. Alle Ziele in Costa Rica und im Norden von Panama wollte ich dann auslassen um Zeit zu gewinnen!
Leider habe ich dann den Bus von San Jose nach Panama um eine Stunde verpasst. Im Nachtbus war dann aber zum Glueck noch ein Platz frei, allerdings hatte der Zoll in Panama dann ein Computerproblem und wir haben 7 Stunden an der Grenze gewartet um dann mit 6h Verspaetung in Panama/ City anzukommen.
Mein eigentlicher Plan dann schnell ein Schiff nach Kolumbien zu nehmen hatte sich dann noch am selben Abend zerschlagen: Es gab ein Boot am naechsten Tag und dann 5 Tage Nichts:-(

Jetzt bin ich leider immer noch in Panama, morgen geht es dann aber weiter auf die San Blas Inseln und dann weiter nach Kolumbien! Ich hoffe dann mal, dass ich in Suedamerika wieder mehr Glueck habe und bis zu meinem Rueckflug am 19.12 von Sao Paulo alles nach Plan verlaueft!

Hier noch ein paar Fotos von meinen Ausfluegen zum „Zeit-Tot-Schlagen“:

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Panama Viejo which was attacked by Henry Morgan

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Children dancing in Casco viejo

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Casco viejo

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Ships waiting to enter the Panam Canal

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Skyline of Panama/ City

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Gerneral pics of Casa Guatemala I like to show to you

20 August, 2009

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Our smallest kids: Jessica (3 years) and Carlitos (2)

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Hector

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The boys going swimming into the lake from their house

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Monat 5 and Descanso auf Utila/ Honduras

20 August, 2009

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Despedida/ Farewell part of Sarah – all the 5 girls on the right left in this month

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The first documented catch of our cats…

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Normally they are asleep….

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Another surprise – the ill perra blanca/ white dog got puppies…

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On my way to Utila I missed one bus stop and ended up in Sava

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Ready to go down?

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Getting out of the water

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After diving – Me, Valeria and Bart

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Descanso 4 – Belize

25 Juli, 2009

Leider habe ich keine Zeit viel zu schreiben, aber hier ein paar Fotos:

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Alan and me ready to dive the Blue Hole

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Lunch on the beach – Nice…

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Relaxing on the way back to Caye Caulker

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Snorkling

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A reef shark

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A morray eel

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Turtel

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Sunrise from „my“ balcony

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Reading on my balcony

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Me and my lobster – I’m loving it…

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Monat 3 und Descanso in Copan/ Honduras und Antigua

3 Juli, 2009

Mein dritter Monat hier in Guatemala war vor allem gepraegt von drei Faktoren: dem Englisch-Examen, der Auffuehrung von Koenig der Loewen (Rey de Leons) und dem Abschied von weiteren Volunteers…

Der aufmerksame Leser hatte ja schon zwischendurch Mal die Chance ein wenig zu lesen, als ich meinem Aerger total frustriert Luft verschafft habe!

Aber heute will ich erstmal mit einer lustigen Geschichte aus der ersten Woche nach meinem zweiten Descanso anfangen, der Jagd auf 4 Skorpione:

Es kommt ja immer wieder oder hier besser sehr oft zu Unterrichtsausfaellen und das, aus allen moeglichen Gruenden…

Neulich war aber ein untypischer dabei: Die gemischte Klasse aus 5 und 6 hatte sich gerade beruhigt und wir mit dem Unterricht angefangen, als Joselyn, das aelteste Maedel hier und eigentlich sehr gewissenhaft, auf einmal mitten im Unterricht aufsteht. Von den Dachbalken ist ein Skorpion neben sie gefallen!

Ich probiere erstmal die Klasse von einem totalen durcheinander zu bewahren und zu beruhigen, als sie sagt, dass da noch ein anderer Skorpion sitzt. Den Ersten jagen die Kids waehrend meiner Ansprache schon, aber er entkommt leider…

Waehrend wir Nummer 2 „erledigen“ findet Joselyn dann auch noch Skorpion Nummer 3 und 4. Beide werden von uns gestellt und getoetet.

Josy stellt danch wohl zu recht fest, dass ich in meinem Klassen eine Skorpionplage habe! Seit dem habe ich aber auch keinen Einzigen mehr gesehen…

Noch ein kleiner Nachtrag fuer alle, die jetzt um mein Leben fuerchten: Neulich hat ein Skorpion den kleinen Hector gestochen! Ich dachte bis zu dem Tag immer, dass die Skorpione fuer Erwachsene aufgrund des Koerpergewichts „nur schmerzhaft“, aber fuer Kinder gefaehrlich sind! Aber auch Hector ist nach 2 Stunden ohne Gegengift etc. wieder mit uns schwimmen gegangen! Gott sei Dank, er ist naemlich eines der offensten und somit lustigsten Kinder hier…

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Hector

Am Wochenende danach stand dann leider der Abschied von Chris auf dem Programm! Chris aus Kalifornien und Orientador fuer die grossen Jungs, war einer der Volunteers, die mit mir in der Karwoche im Restaurant gekellnert haben und somit einer der ersten Volunteers die ich besser kennengelernt hatte…

Leider hatten wir durch die unterschiedlichen Aufgaben, die er als Orientador (die Orientadors leben mit den Kindern und sind sowas wie der Elternersatz) hat waehrend der Schulzeit seine freien Stunden und ich als Lehrer (habe meine freie Zeit natuerlich vor allem nach der Schule…) nicht soviel Zeit wie damals erhofft um miteinander rumzuhaengen, zu reden und zusammen Gitarre zu spielen!

Trotzdem war es krass, dass die Zeit so schnell vergangen war und er schon gehen musste!

Chris war am Schluss froh, dass seine Zeit rum war, den der Job als Orientador der Varones Grandes (grosse Jungs, im folgenden als VG) ist evtl. der Haerteste hier!

Traurig fuer mich war zu sehen, dass nur einer seiner Jungs kam um ihn zu verabschieden! Das zeigte mal wieder, was die VG fuer eine Meinung von den Volunteers haben…

In der zweiten Woche habe ich dann meine Examen mit meinen Klassen geschrieben! Neben der frustrierenden Aktion von Senora Lilly, unserer Direktorin (siehe Artikel „Woche 9 und 10″ unten) war vor allem das Ergebniss frustrierend.

Nur ein Maedel hat das Examen bestanden. Natuerlich war es schwer, aber bei der Korrektur ist mir vor allem eine Sache aufgefallen: Die Kinder haben zum Grossteil Nichts und zwar Garnichts gelernt! Da ist es ja kein Wunder! Ich hatte ja vorher schon Zweifel, ob das Anwenden von Possesiv Pronomen und der Formen von to be (sein) zu schwierig waere, aber wenn man diese ca. 20 Woerter noch nichtmal gelernt hat, dann kann man sie natuerlich hundertprozentig auch nicht anwenden.

Frustrierend auch, dass einige Kids spicken oder besser probieren zu spicken und zwar mit dem Zetteln, die ich am Abend vorher fuer sie geschrieben hatte, um ihnen das ganze nochmal zu erklaeren…

Diese Kids haben dann Abends (waehrend alle andere einen Film schauen durften, wie jeden Mittwoch) das Examen zusammen mit mir korrigiert, was zu einer deftigen Diskussion am naechsten Abend zwischen den Volunteers gefuehrt hat.

Waehrend dieser Situation, wurde dann auch die Motivation der guatemaltekischen Lehrer angesprochen, was zu einer grossen Krise mit den Lehrern gefuerhrt hatte.

Ergebniss davon war aber, nachdem sich die Gemueter wieder beruhigt hatten, dass die Volunteers die als Lehrer arbeiten deutlich besser in die Schularbeit integriert wurden. Von dem Gesichtspunkt hat sich der ganze Aufwand und Aerger also gelohnt…

Am Wochenende danach stand dann leider der Abschied von Andrea (aus England) auf dem Programm. Auch sie war waehrend der Semana Santa mit uns am Arbeiten und war die Orientadora fuer die Niñjas Pequeñas, die kleinen Maedels…

Meine letzte Arbeitswoche in diesem Monat stand dann ganz unter dem Gesichtspunkt des Koenig des Loewens. Jorge ein Volunteer aus Madrid/ Spanien, hatte seit Wochen mit den Kindern Taenze und Schauspielerei geuebt und eigentlich alle Kinder, Lehrer und Volunteers waren irgendwie in die Vorbereitungen eingespannt.

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Rey Leon – Lion King performed by the children of Casa Guatemala

Die negative Seite wie Unterrichtsausfall und erheblicher zusaetzlicher Stress waren dabei aber einfach viel geringer wie der positive Effekt fuer die Kinder und als sie den Koenig der Loewen dann am Freitag zum ersten Mal im Kinderheim aufgefuehrt haben war es einfach nur toll!

Die Kostueme, das Buehnenbild, quasi gemacht aus dem Nichts!

Die Choreographie und die Texte der Kinder! Genial, wenn man bedenkt, dass dies das erste Theater war und wie schwer es fuer die Kinder hier ist sich zu konzentrieren und wie sie sich normalerweise wehren etwas zu lernen!

Ich kann Jorge und seinem Team einfach nicht zu viel dafuer danken…

Aufgefallen ist mir und allen anderen Volunteeren aber das Verhalten der Guatemalteken: Klatschen etc. gibt es hier nicht und somit war es schwer etwas Stimmung aufkommen zu lassen! Ich wuerde gerne mal wissen warum das so ist! War es evtl. fuer viele Leute hier das erste Mal in einem Theater oder Musical und sie wissen Nichts damit anzufangen oder wie man sich verhaelt??? Oder ist es einfach die Kultur? Und was denken die Leute von den „Gringos“ die Klatschen, Rufen, Pfeiffen, Tanzen etc.???

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All people involved in Lion King

Am Wochenende stand dann wieder ein Abschied auf dem Programm: Javier oder Javi  aus Barcelona und zu erst Lehrer und dann Orientador fuer die VG verlaesst uns schon wieder. ..

Auch das ist sehr traurig fuer mich, da er immer sehr langsam mit einem gesprochen hat und somit der perfekte Partner zum Spanischlernen war und da wir zusammen in El Salvador waren und wir somit die meisten gemeinsamen Erfahrungen haben…

Naja, aber bevor er dann wirklich zurueck fliegt sind wir erstmal in unseren 2. gemeinsamen Descanso nach Copan/ Honduras und nach Antigua…

Fotos folgen…

ps.: Ach so, natuerlich werden wir nicht immer weniger Volunteers sondern wir haben auch 2 Neue, Francoise aus Kanada wird die anderen Englisch und Sportstunden von Valerie uebernehmen, die Ihre Position wechselt und Paco aus Gran Canaria wird Jorge als Lehrer der ersten Klasse ersetzen, weil auch er naechste Woche geht:-(

pps.: So, dann machts mal alle gut und ich freu mich ueber Mails etc aus Deutschland oder woher auch immer… In diesem Sinne, hasta pronto…

Hier die versprochenen Fotos:

Copan in Honduras:

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Copan is famous for its sculptures: Here one pillar

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Here another fine example

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Niclas scarifying Javier

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The famous hieroglyph stairs from outside

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The famous hieroglyph stairs

Antigua and Pacaya:

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The foto everybody takes: Street in Antigua and the vulcano Pacaya

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The whole town of Antigua with its monastries and churches in front of Pacaya

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Angelo, me and Javier climbing Pacaya

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Unfortunately there was no river of lava but it was still very very hot

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No comment

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Relaxing with a ice coffee

Here one more link to a nice video of Rey Leon/ Lion King:

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Monat 2 und Descanso in El Salvador

20 Juni, 2009

Da ich es nicht schaffe mehr zu schreiben, hier wenigstens ein paar Fotos:

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Our daily diet of frijoles, rice and tortillas – The green salsa is a luxury only the volunteers can afford

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A song for the family day in our school – here Joerge and his class

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A dance performace

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Standing performace???

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Country song

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I am trying to surf the famous Punta Roja in Libertad/ El Salvador

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We had a lot of fun shaving stupidly and playing the guitar

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Leaving El Tunco:-(

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Casa Guatemala – Wochen 9 und 10

10 Juni, 2009

Als ich aus El Salvador zurueck kam haben mir die anderen Volunteers erzaehlt, dass wir alle ein Examen oder besser eine Klassenarbeit schreiben muessten. Ich hatte das sowieso vorgehabt um mal zu sehen, wieviel die gesegneten Kinder denn ueberhaupt verstehen und lernen, wollte aber warten, bis mich die Direktorin anspricht!

Es ist ein trauriges Bild, ich gehoeren zu ihren Lehrern, aber sie hat mit mir noch kein einziges Mal geredet! Ganz davon abgesehen, dass sie mir etwas erklaert haette…

Hier kann man schon sehen, wie unsere, nasemlich die Arbeit der Volunteers hier geschaetzt wird. Ein trauriges Bild, ohne uns wuerde das Kinderhei naemlich in sich zusammen brechen!

Naja, nachdem sie auch diese oder besser letzte Woche Nichts gesagt hatte, habe ich dann einfach ein Examen aufgesetzt! Einfach ist etwas untertrieben… Ich habe hier 2-3 Stunden vor dem Computer gesessen und immer wieder ueberlegt, ob das zu schwierig ist, wieviel Zeit notwendig ist etc. Hier fehlt mir halt vollkommen die Erfahrung! Im Endeffekt waren es ziemlich genau die gleichen Aufgaben wie in den Stunden…

Am Samstag in der Stadt habe ich das Examen dann auch ausgedruckt und noch mit meinem Geld fuer die Kopien bezahlt, da die Schule keine Kopiermaschine hat…

Gestern morgen wollte ich dann mit der ersten meiner Klassen schreiben! Es ist eine gemischte Klasse aus 5 und 6; was an sich schon eigentlich ein Witz ist…

Der naechste Witz war dann, dass aus der sechsten Klasse nur 3 kamen. Die Lehrer haben beschlossen, dass sie das Buehnenbild fuer unser Musical (Koenig der Loewen) basteln muessen und somit mussten die Schueler der Sechsten (und somit auch die Aeltesten hier) den Unterricht fuer alle anderen halten! Meiner Meinung nach ein Witz und es zeigt nur, (wie schon die Steine-Schleppen-Aktion vor 4 Wochen) dass die Lehrer hier die Faulsten von allen sind und jede Moeglichkeit nutzen keinen Unterricht zu geben! Kein Wunder, dass das Wissens- und Motivationss-Niveau der Kinder auf dem Boden ist…

Naja, ich habe dann zum ersten Mal mit der Direktorin gesprochen (und die Sache war fuer sie mit einem Mi culpa – mein Fehler abgetan…) und die fehlenden Kids haben dann einfach nach der Mittagspause mit der anderen Fuenften nachgeschrieben!

Das Resultat war erschreckend! Ich habe zwar erst ca 20 Arbeiten kontrolliert, aber der Beste hatte 17 von 50 Punkten! Selbst die Saetze oder Aufgaben die wir 1:1 im Unterricht gemacht hatten waren fuer die Kids zu schwer!

Gesten Abend musste ich dann auf die Varones Grandes/ die grossen Jungs aufpassen! Da sie ihre Englischhefte nicht zum Lernen mitgebracht hatten, sondern diese schlauerweise in ihren anderen Klassenzimmern eingeschlossen waren, hatte ich ihnen dann Zettel zum Lernen geschrieben! Gelernt haben sie damit aber nicht, sondern diese als Spickzettel heute morgen benutzt!

Naja, die 4 werden dann heute wohl keinen Film schauen, sondern mit mir nochmal das Examen besprechen! Strafe muss sein und durchgefallen sind sie sowieso…

Ich dachte bisher ich waere streng, aber scheinbar nicht streng genug! Von nun an gibt es wohl oefters Hausaufgaben und auch Englisch abends…

Ich verstehe selber super gut, dass es schwer ist, aber das hier ist Arbeitsverweigerung!

Fortsetzung folgt…

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Casa Guatemala – Woche 2

7 Mai, 2009

So, jetzt habe ich mir mal den Laptop von einer anderen Volunteerin geborgt und sitze mitten im Dschungel und tippe fuer Euch die naechsten Berichte! Leider ist sie naechste Woche nicht mehr hier und dann sind wir hier im Volunteerhouse wieder Laptop-los und wie Ihr alle wisst ist meine Zeit vorm Internet im Moment knapp.

Erstmal began meine 2. Woche hier im Kinderheim mit einem Schock. Ich hatte mir oefters waherend meiner freien Tage ueberlegt, wie ich den Unterricht informativ und lehrreich gestalten kann nur um dann gesagt zu bekommen, dass es eine Aenderung gibt und ich nichtmehr der Englisch, sondern der neue Sport-Lehrer sei. Stacey unsere bisherigere Sport-Lehrerinn ist gestern nach 4,5 Monaten wieder zurueck nach Kalifornien und Judith, die franzoesische Volunteerinn die hier die Positionen verteilt, dachte Valerie (eine neue Volunteerinn aus der Schweiz) wuerde lieber Englisch unterrichten und ich lieber Sport… Da Valerie, aber direkt an Ihrem ersten Tag (meinem letzten Freiem und dem Tag meiner Rueckkehr) alleine Englisch unterrichtet hatte (die Kinder hatten ihr natuerlich eine besonders harte Zeit gegeben, wie sie es mit allen neuen Volunteers machen…) war sie auch froh ueber meinen Vorschlag, beide Faecher unter uns aufzuteilen… Gesagt, getan und jetzt bin ich der Englischlehrer fuer die 3 hoechsten Klassenstufen (4, 5 und 6) und der Sportlehrer fuer diverse Alterstufen, angefangen von ca. 5 Jahren…

Jetzt habe ich auch schon die ersten beiden Tage hinter mir und musste erfahren, dass auch der Sportunterricht hier schwieriger ist als alles, was ich bisher in Deutschland gemacht hatte… Es fehlt auch hier an Material wie zum Beispiel Baellen etc und manche Kinder haben einfach keine Lust auf dieses Spiel, manche haben dafuer keine Lust auf das andere Spiel und manche haben halt keine Lust auf garnichts… In Kombination mit meinem eingeschraenken Spanischwortschatz ist dies schwieriger als ich angenommen hatte! Mit dem Englisch gibt es immer wieder Ueberraschungen, dass die Kinder etwas schonmal gelernt hatten (es gibt keine Dokumentation, was bisher unterrichtet wurde oder nicht und es gibt auch kein Buch…) oder, dass die Kinder von Ihren Lehrern oder der Direktorinn waehrend der Englischstunden fuer andere Aufgaben eingeplant werden, ohne das man davon was weiss! Trotzdem hoffe ich, dass mein unterricht halbwegs gut/ interressant und lehrreich ist!

Zumindestens gebe ich mir Muehe;-)

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Nachtrag oder besser Fotos von Semuc Champey und Livingston / Descanso I

6 Mai, 2009

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We stayed in Flores, a city on an island and with a gorgeous view

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The way from Flores to Coban and than to Lanquin was already a nice landscape

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Our hostel directly at Semuc Champey / How nice located…

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Semuc Champey I

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Semuc Champey II

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Semuc Champey III

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Semuc Champey IV

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Monkeys at Semuc Champey

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… and a beautiful Iguana at the hostel…

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Travelling back on a back of a pick up / Guatemalan style

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Guatemalan Style too – a lot of guys here are always running around armed…

The following pics are all from the trip over the Rio Dulce to Livingston. The nature is just amazing…
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And some pics from Livingston

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Schweineflu – Where should we get this from????