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Monat 3 und Descanso in Copan/ Honduras und Antigua

3 Juli, 2009

Mein dritter Monat hier in Guatemala war vor allem gepraegt von drei Faktoren: dem Englisch-Examen, der Auffuehrung von Koenig der Loewen (Rey de Leons) und dem Abschied von weiteren Volunteers…

Der aufmerksame Leser hatte ja schon zwischendurch Mal die Chance ein wenig zu lesen, als ich meinem Aerger total frustriert Luft verschafft habe!

Aber heute will ich erstmal mit einer lustigen Geschichte aus der ersten Woche nach meinem zweiten Descanso anfangen, der Jagd auf 4 Skorpione:

Es kommt ja immer wieder oder hier besser sehr oft zu Unterrichtsausfaellen und das, aus allen moeglichen Gruenden…

Neulich war aber ein untypischer dabei: Die gemischte Klasse aus 5 und 6 hatte sich gerade beruhigt und wir mit dem Unterricht angefangen, als Joselyn, das aelteste Maedel hier und eigentlich sehr gewissenhaft, auf einmal mitten im Unterricht aufsteht. Von den Dachbalken ist ein Skorpion neben sie gefallen!

Ich probiere erstmal die Klasse von einem totalen durcheinander zu bewahren und zu beruhigen, als sie sagt, dass da noch ein anderer Skorpion sitzt. Den Ersten jagen die Kids waehrend meiner Ansprache schon, aber er entkommt leider…

Waehrend wir Nummer 2 “erledigen” findet Joselyn dann auch noch Skorpion Nummer 3 und 4. Beide werden von uns gestellt und getoetet.

Josy stellt danch wohl zu recht fest, dass ich in meinem Klassen eine Skorpionplage habe! Seit dem habe ich aber auch keinen Einzigen mehr gesehen…

Noch ein kleiner Nachtrag fuer alle, die jetzt um mein Leben fuerchten: Neulich hat ein Skorpion den kleinen Hector gestochen! Ich dachte bis zu dem Tag immer, dass die Skorpione fuer Erwachsene aufgrund des Koerpergewichts “nur schmerzhaft”, aber fuer Kinder gefaehrlich sind! Aber auch Hector ist nach 2 Stunden ohne Gegengift etc. wieder mit uns schwimmen gegangen! Gott sei Dank, er ist naemlich eines der offensten und somit lustigsten Kinder hier…

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Hector

Am Wochenende danach stand dann leider der Abschied von Chris auf dem Programm! Chris aus Kalifornien und Orientador fuer die grossen Jungs, war einer der Volunteers, die mit mir in der Karwoche im Restaurant gekellnert haben und somit einer der ersten Volunteers die ich besser kennengelernt hatte…

Leider hatten wir durch die unterschiedlichen Aufgaben, die er als Orientador (die Orientadors leben mit den Kindern und sind sowas wie der Elternersatz) hat waehrend der Schulzeit seine freien Stunden und ich als Lehrer (habe meine freie Zeit natuerlich vor allem nach der Schule…) nicht soviel Zeit wie damals erhofft um miteinander rumzuhaengen, zu reden und zusammen Gitarre zu spielen!

Trotzdem war es krass, dass die Zeit so schnell vergangen war und er schon gehen musste!

Chris war am Schluss froh, dass seine Zeit rum war, den der Job als Orientador der Varones Grandes (grosse Jungs, im folgenden als VG) ist evtl. der Haerteste hier!

Traurig fuer mich war zu sehen, dass nur einer seiner Jungs kam um ihn zu verabschieden! Das zeigte mal wieder, was die VG fuer eine Meinung von den Volunteers haben…

In der zweiten Woche habe ich dann meine Examen mit meinen Klassen geschrieben! Neben der frustrierenden Aktion von Senora Lilly, unserer Direktorin (siehe Artikel “Woche 9 und 10″ unten) war vor allem das Ergebniss frustrierend.

Nur ein Maedel hat das Examen bestanden. Natuerlich war es schwer, aber bei der Korrektur ist mir vor allem eine Sache aufgefallen: Die Kinder haben zum Grossteil Nichts und zwar Garnichts gelernt! Da ist es ja kein Wunder! Ich hatte ja vorher schon Zweifel, ob das Anwenden von Possesiv Pronomen und der Formen von to be (sein) zu schwierig waere, aber wenn man diese ca. 20 Woerter noch nichtmal gelernt hat, dann kann man sie natuerlich hundertprozentig auch nicht anwenden.

Frustrierend auch, dass einige Kids spicken oder besser probieren zu spicken und zwar mit dem Zetteln, die ich am Abend vorher fuer sie geschrieben hatte, um ihnen das ganze nochmal zu erklaeren…

Diese Kids haben dann Abends (waehrend alle andere einen Film schauen durften, wie jeden Mittwoch) das Examen zusammen mit mir korrigiert, was zu einer deftigen Diskussion am naechsten Abend zwischen den Volunteers gefuehrt hat.

Waehrend dieser Situation, wurde dann auch die Motivation der guatemaltekischen Lehrer angesprochen, was zu einer grossen Krise mit den Lehrern gefuerhrt hatte.

Ergebniss davon war aber, nachdem sich die Gemueter wieder beruhigt hatten, dass die Volunteers die als Lehrer arbeiten deutlich besser in die Schularbeit integriert wurden. Von dem Gesichtspunkt hat sich der ganze Aufwand und Aerger also gelohnt…

Am Wochenende danach stand dann leider der Abschied von Andrea (aus England) auf dem Programm. Auch sie war waehrend der Semana Santa mit uns am Arbeiten und war die Orientadora fuer die Niñjas Pequeñas, die kleinen Maedels…

Meine letzte Arbeitswoche in diesem Monat stand dann ganz unter dem Gesichtspunkt des Koenig des Loewens. Jorge ein Volunteer aus Madrid/ Spanien, hatte seit Wochen mit den Kindern Taenze und Schauspielerei geuebt und eigentlich alle Kinder, Lehrer und Volunteers waren irgendwie in die Vorbereitungen eingespannt.

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Rey Leon – Lion King performed by the children of Casa Guatemala

Die negative Seite wie Unterrichtsausfall und erheblicher zusaetzlicher Stress waren dabei aber einfach viel geringer wie der positive Effekt fuer die Kinder und als sie den Koenig der Loewen dann am Freitag zum ersten Mal im Kinderheim aufgefuehrt haben war es einfach nur toll!

Die Kostueme, das Buehnenbild, quasi gemacht aus dem Nichts!

Die Choreographie und die Texte der Kinder! Genial, wenn man bedenkt, dass dies das erste Theater war und wie schwer es fuer die Kinder hier ist sich zu konzentrieren und wie sie sich normalerweise wehren etwas zu lernen!

Ich kann Jorge und seinem Team einfach nicht zu viel dafuer danken…

Aufgefallen ist mir und allen anderen Volunteeren aber das Verhalten der Guatemalteken: Klatschen etc. gibt es hier nicht und somit war es schwer etwas Stimmung aufkommen zu lassen! Ich wuerde gerne mal wissen warum das so ist! War es evtl. fuer viele Leute hier das erste Mal in einem Theater oder Musical und sie wissen Nichts damit anzufangen oder wie man sich verhaelt??? Oder ist es einfach die Kultur? Und was denken die Leute von den “Gringos” die Klatschen, Rufen, Pfeiffen, Tanzen etc.???

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All people involved in Lion King

Am Wochenende stand dann wieder ein Abschied auf dem Programm: Javier oder Javi  aus Barcelona und zu erst Lehrer und dann Orientador fuer die VG verlaesst uns schon wieder. ..

Auch das ist sehr traurig fuer mich, da er immer sehr langsam mit einem gesprochen hat und somit der perfekte Partner zum Spanischlernen war und da wir zusammen in El Salvador waren und wir somit die meisten gemeinsamen Erfahrungen haben…

Naja, aber bevor er dann wirklich zurueck fliegt sind wir erstmal in unseren 2. gemeinsamen Descanso nach Copan/ Honduras und nach Antigua…

Fotos folgen…

ps.: Ach so, natuerlich werden wir nicht immer weniger Volunteers sondern wir haben auch 2 Neue, Francoise aus Kanada wird die anderen Englisch und Sportstunden von Valerie uebernehmen, die Ihre Position wechselt und Paco aus Gran Canaria wird Jorge als Lehrer der ersten Klasse ersetzen, weil auch er naechste Woche geht:-(

pps.: So, dann machts mal alle gut und ich freu mich ueber Mails etc aus Deutschland oder woher auch immer… In diesem Sinne, hasta pronto…

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Casa Guatemala – Wochen 9 und 10

10 Juni, 2009

Als ich aus El Salvador zurueck kam haben mir die anderen Volunteers erzaehlt, dass wir alle ein Examen oder besser eine Klassenarbeit schreiben muessten. Ich hatte das sowieso vorgehabt um mal zu sehen, wieviel die gesegneten Kinder denn ueberhaupt verstehen und lernen, wollte aber warten, bis mich die Direktorin anspricht!

Es ist ein trauriges Bild, ich gehoeren zu ihren Lehrern, aber sie hat mit mir noch kein einziges Mal geredet! Ganz davon abgesehen, dass sie mir etwas erklaert haette…

Hier kann man schon sehen, wie unsere, nasemlich die Arbeit der Volunteers hier geschaetzt wird. Ein trauriges Bild, ohne uns wuerde das Kinderhei naemlich in sich zusammen brechen!

Naja, nachdem sie auch diese oder besser letzte Woche Nichts gesagt hatte, habe ich dann einfach ein Examen aufgesetzt! Einfach ist etwas untertrieben… Ich habe hier 2-3 Stunden vor dem Computer gesessen und immer wieder ueberlegt, ob das zu schwierig ist, wieviel Zeit notwendig ist etc. Hier fehlt mir halt vollkommen die Erfahrung! Im Endeffekt waren es ziemlich genau die gleichen Aufgaben wie in den Stunden…

Am Samstag in der Stadt habe ich das Examen dann auch ausgedruckt und noch mit meinem Geld fuer die Kopien bezahlt, da die Schule keine Kopiermaschine hat…

Gestern morgen wollte ich dann mit der ersten meiner Klassen schreiben! Es ist eine gemischte Klasse aus 5 und 6; was an sich schon eigentlich ein Witz ist…

Der naechste Witz war dann, dass aus der sechsten Klasse nur 3 kamen. Die Lehrer haben beschlossen, dass sie das Buehnenbild fuer unser Musical (Koenig der Loewen) basteln muessen und somit mussten die Schueler der Sechsten (und somit auch die Aeltesten hier) den Unterricht fuer alle anderen halten! Meiner Meinung nach ein Witz und es zeigt nur, (wie schon die Steine-Schleppen-Aktion vor 4 Wochen) dass die Lehrer hier die Faulsten von allen sind und jede Moeglichkeit nutzen keinen Unterricht zu geben! Kein Wunder, dass das Wissens- und Motivationss-Niveau der Kinder auf dem Boden ist…

Naja, ich habe dann zum ersten Mal mit der Direktorin gesprochen (und die Sache war fuer sie mit einem Mi culpa – mein Fehler abgetan…) und die fehlenden Kids haben dann einfach nach der Mittagspause mit der anderen Fuenften nachgeschrieben!

Das Resultat war erschreckend! Ich habe zwar erst ca 20 Arbeiten kontrolliert, aber der Beste hatte 17 von 50 Punkten! Selbst die Saetze oder Aufgaben die wir 1:1 im Unterricht gemacht hatten waren fuer die Kids zu schwer!

Gesten Abend musste ich dann auf die Varones Grandes/ die grossen Jungs aufpassen! Da sie ihre Englischhefte nicht zum Lernen mitgebracht hatten, sondern diese schlauerweise in ihren anderen Klassenzimmern eingeschlossen waren, hatte ich ihnen dann Zettel zum Lernen geschrieben! Gelernt haben sie damit aber nicht, sondern diese als Spickzettel heute morgen benutzt!

Naja, die 4 werden dann heute wohl keinen Film schauen, sondern mit mir nochmal das Examen besprechen! Strafe muss sein und durchgefallen sind sie sowieso…

Ich dachte bisher ich waere streng, aber scheinbar nicht streng genug! Von nun an gibt es wohl oefters Hausaufgaben und auch Englisch abends…

Ich verstehe selber super gut, dass es schwer ist, aber das hier ist Arbeitsverweigerung!

Fortsetzung folgt…

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Casa Guatemala – Woche 2

7 Mai, 2009

So, jetzt habe ich mir mal den Laptop von einer anderen Volunteerin geborgt und sitze mitten im Dschungel und tippe fuer Euch die naechsten Berichte! Leider ist sie naechste Woche nicht mehr hier und dann sind wir hier im Volunteerhouse wieder Laptop-los und wie Ihr alle wisst ist meine Zeit vorm Internet im Moment knapp.

Erstmal began meine 2. Woche hier im Kinderheim mit einem Schock. Ich hatte mir oefters waherend meiner freien Tage ueberlegt, wie ich den Unterricht informativ und lehrreich gestalten kann nur um dann gesagt zu bekommen, dass es eine Aenderung gibt und ich nichtmehr der Englisch, sondern der neue Sport-Lehrer sei. Stacey unsere bisherigere Sport-Lehrerinn ist gestern nach 4,5 Monaten wieder zurueck nach Kalifornien und Judith, die franzoesische Volunteerinn die hier die Positionen verteilt, dachte Valerie (eine neue Volunteerinn aus der Schweiz) wuerde lieber Englisch unterrichten und ich lieber Sport… Da Valerie, aber direkt an Ihrem ersten Tag (meinem letzten Freiem und dem Tag meiner Rueckkehr) alleine Englisch unterrichtet hatte (die Kinder hatten ihr natuerlich eine besonders harte Zeit gegeben, wie sie es mit allen neuen Volunteers machen…) war sie auch froh ueber meinen Vorschlag, beide Faecher unter uns aufzuteilen… Gesagt, getan und jetzt bin ich der Englischlehrer fuer die 3 hoechsten Klassenstufen (4, 5 und 6) und der Sportlehrer fuer diverse Alterstufen, angefangen von ca. 5 Jahren…

Jetzt habe ich auch schon die ersten beiden Tage hinter mir und musste erfahren, dass auch der Sportunterricht hier schwieriger ist als alles, was ich bisher in Deutschland gemacht hatte… Es fehlt auch hier an Material wie zum Beispiel Baellen etc und manche Kinder haben einfach keine Lust auf dieses Spiel, manche haben dafuer keine Lust auf das andere Spiel und manche haben halt keine Lust auf garnichts… In Kombination mit meinem eingeschraenken Spanischwortschatz ist dies schwieriger als ich angenommen hatte! Mit dem Englisch gibt es immer wieder Ueberraschungen, dass die Kinder etwas schonmal gelernt hatten (es gibt keine Dokumentation, was bisher unterrichtet wurde oder nicht und es gibt auch kein Buch…) oder, dass die Kinder von Ihren Lehrern oder der Direktorinn waehrend der Englischstunden fuer andere Aufgaben eingeplant werden, ohne das man davon was weiss! Trotzdem hoffe ich, dass mein unterricht halbwegs gut/ interressant und lehrreich ist!

Zumindestens gebe ich mir Muehe;-)

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Nachtrag oder besser Fotos von Semuc Champey und Livingston / Descanso I

6 Mai, 2009

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We stayed in Flores, a city on an island and with a gorgeous view

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The way from Flores to Coban and than to Lanquin was already a nice landscape

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Our hostel directly at Semuc Champey / How nice located…

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Semuc Champey I

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Semuc Champey II

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Semuc Champey III

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Semuc Champey IV

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Monkeys at Semuc Champey

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… and a beautiful Iguana at the hostel…

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Travelling back on a back of a pick up / Guatemalan style

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Guatemalan Style too – a lot of guys here are always running around armed…

The following pics are all from the trip over the Rio Dulce to Livingston. The nature is just amazing…
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And some pics from Livingston

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Schweineflu – Where should we get this from????

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Die erste Woche ist rum und es geht erstmal in Urlaub…

4 Mai, 2009

I am sorry! Ich hatte geplant heute soviel mehr zu schreiben und jetzt ist die Zeit schon wieder verflogen und es ist Zeit zurueckzufahren!
Aber hier zumindestens ein paar Fotos damit Ihr Euch ein ungefaehres Bild machen koennt!
Wobei die vergangene nicht eine normale Woche war! Es waren nur 3 Tage Schule und einen davon habe ich Steine geschleppt. Sollte eigentlich nur 30 Minuten dauern, daraus wurden dann aber 10 Stunden! Aber dafuer ist der neue Weg, fuer den das Material war sehr schoen und wir haben uns mit Handabdruecken verewigt…
Der Ausflug mit dne Kindern zum Jahrmarkt war auch etwas ganz besonderes und natuerlich auch, dass ich meinen Erholungsurlaub hatte! Leider hat es auch nicht geklappt alle Bilder hochzuladen! Hoffe das hole ich dann in den naechsten Wochen nach…

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Der Blick auf das Kinderheim vom Rio Dulce/ The view of the orphanage from the lake

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Das Volunteerhaus/ the house of the volunteers; von links/ from the left: Stacy, Teressa (beide US), Javier (Spanien) und Claudine (Suedafrika)

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Mein Zimmer/ My room

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Eine unserer Aufgaben ist es, die Kinder bei den Video-Vorfuehren zu beaufsichtigen/ One of our tasks is to take care of the kids during the video nights

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Nachmittags steht nach der Schule eigentlich immer schwimmen auf dem Programm/ In the afternoon after school we almost always go swimming in the lake

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Fussballspiel Volunteers gegen Kinder in Casa Guatemala/ Football: the kids against volunteers

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Verabschiedung von 2 anderen Volunteers Part I/ Farewell party for two leaving volunteers part I

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Verabschiedung von 2 anderen Volunteers Part II – Feiern/ Farewell party for two leaving volunteers part II

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Der Weg zum Jahrmarkt mit den Kiddies/ The way to the funfair with the kids

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Ausflug mit den Kindern auf den Jahrmarkt/ Excursion to the funfair with the children

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The main plaza in Tikal

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The overview over Tikal

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Der Jaguar Palast – Sinnbild der kompletten Maya/ The Jaguar Palast – Stands fo the whole Maya society

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Was ich doch glatt vergessen habe…

19 April, 2009

Hier die ersten Bilder aus dem Kinderheim…

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The kids at casa guatemala singing the national hymn in the morning

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Just one more

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Hier die versprochen Fotos:-)

19 April, 2009

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The longest bridge in Central America

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The hostel and restaurant which finances the orphanage and where I worked in

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Another point of view

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Bridge and restaurant in one view

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The Dorado Ice girls

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The daily Semana Santa party

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Girls show what they have – Faked titts

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or faked asses…

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I was forced to dance while working…

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And sometimes just took breaks to dance: Here Becca another volunteer from the Staates and Jonathan the bar man from Honduras dancing

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Excursion of the Volunteers on the lake – Hanneken, our local skipper, Chris, Bart and Becca

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The lake here is really beautiful

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Me swimming

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The fort which protected the area from pirates during colonial times…

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Relaxing after such hard work every night

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Some of the local stuff here: Lesvia and Ingris

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Die Tage danach…

16 April, 2009

Die Tage nach der Osterwoche waren wieder schlechter! Ich bin muede, hier ist es richtig heiss und im Restaurant so wenig Betrieb, dass es schon fast langweilig wird!

Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels, denn bald (ab Dienstag) bin ich dann nicht mehr Kellner hier im Restaurant, sondern Englischlehrer im Kinderheim:-)
War heute schon Mal im Kinderheim und ja, dass wird eine Herausforderung! Vor allem weil die Klassen zu gross, die Kinder zu unterschiedlich alt und Englisch als zu unwichtig (man hat kein Druckmittel) angesehen wird. Ausserdem werden die Volunteers als Lehrer von den Kindern nicht so 100% respektiert, weil unser Spanisch halt nicht so gut ist und sie alle paar Monate einen neuen Lehrer haben…
Darueber hinaus wachsen die Kinder ohne Ihre Eltern und deren Zuneigung auf und jedes einzelne versucht sich “seine” Zuneigung und Aufmerksamkeit zu holen…
Muss mir da was ueberlegen. Aber ich glaube oder besser ich hoffe mit 6 Monaten sollte das schon klappen!
Ab Dienstag heisst es dann als wirklich Abschied von Internet und Elekrizitaet nehmen und ein Leben im Dschungel beginnen mit den taeglichen Mahlzeiten aus Bohnen, Reis, Tortias und Eiern.

Abgesehen davon hat man aber trotzdem die Moeglichkeit sich ein wenig von Guatemala anzuschauen, denn man arbeitet immer 20 bis 22 Tage am Stueck und hat dann 1 Woche frei. Im Moment stehen Tikal und Antigua hier in Guatemala, Belize und Honduras zum Tauchen und El Salvador zum Surfen auf meinem Programm fuer diese Ferien.
Ab Oktober, nach meiner Zeit hier soll es dann weiter nach Suedamerika gehen…

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Semana Santa – Frohe Ostern

11 April, 2009

So, ich bin jetzt fast 1 Woche hier und die letzten Tage waren “busy”, aber auch deutlich besser wie der Start!
Die Osterwoche ist hier eine viel groessere Nummer wie bei uns in Deutschland und somit sind hier in der Gegend zur Zeit super viele der reichen Guatemalteken aus Guatemala City in Urlaub und jeden Abend ist bei uns im Restaurant eine grosse Fiesta mit DJ, lauter Musik und jeder Menge Alkohol.
Ich muss zugeben, auch nachdem ich schon in Kuba und Mexiko auf einigen “Tanz”-Veranstaltungen war, es erstaunt mich immer wieder: Wie getanzt wird ist einfach unglaublich und eigentlich sollte ich eine Dokumentation ueber das Paarungsverhalten in der Karibik drehen;-)
Auffaellig ist auch, wieviele Maedels hier mit kuenstlichen Bruesten rum laufen! Es gibt Gruppen da hat jede mindestens 1 OP hinter sich! Und man zeigt, was man hat…
Es treibt mir immer ein schmunzeln aufs Gesicht, wenn ich sowas sehe waehrend ich durch die tanzende Menge laufe und Glaesser und Flaschen sammel oder Bestellungen aufnehme.
Manchmal werde ich dann angesprochen und Leute wollen sich mit einem unterhalten, was aber bei der Lautstaerke, meinen gebrochenen Spanischkenntnissen und einer nicht zu unterschaetzenden Menge an Alkohol aber extrem schwierig ist! Noch schlimmer wird es aber immer, wenn die Guatemalteken probieren auf Englsich zu reden! Der Dialekt ist fuer mich in den meisten Faellen noch schwieriger zu verstehen als das Spanisch….

Abgesehen von der abendlichen und naechtlichen Arbeit im Restaurant ist es auch deshalb besser geworden, weil fuer die Parties noch mahr Volunteers aus dem Kinderheim zum helfen hier her geordert wurde und man somit immer jemanden um sich hat!
Warum wir alle 2 Wochen im Restaurant arbeiten muessen, verstehen sie uebrigens auch nicht, aber naja, ich habe ja jetzt auch schon fast 1 Woche rum und wenn ich den Geschichten aus dem Kinderheim so Glauben schenke, sollte ich den Luxus mit gutem Essen, kalten Getraenken, Internet und Elektrizitaet hier besser geniessen, solange ich noch hier bin!

Gestern Mittag haben wir dann zum Beispiel ein Boot gemietet und sind Mal auf den See rausgefahren und sind schwimmen gegangen! War gut Mal etwas mehr zu sehen, weil es hier im Hostel im Moment doch sehr voll und somit auch wenig entspannend ist und in Las Froteras, der Stadt auf der anderen Seite der Bruecke Entspannung auch schwer zu finden ist!
Die Natur um den See ist auch sehr schoen! Bilder folgen…

So, ich wuensche Euch dann allen mal ein gesegnetes Osterfest, mit schoenem Wetter und gutem Essen! Entspannt Euch ueber die Feiertage und ich freu mich ueber Mails…

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Volunteering in Rio Dulce – Guatemala

7 April, 2009

So, jetzt ist es soweit, ich bin nach 9 Monaten auf Achse wieder fuer eine laenger Zeit an einem Ort angekommen und hatte gestern nach 10 Monaten „Lotterlebens“ auch meinen ersten Arbeitstag.
Ich arbeite als Kellner im „Hotel & Restaurant Backpackers“ in Rio Dulce in Guatemala, mit dem das Kinderheim „Casa Guatemala“ mitfinanzierd wird, in dem ich dann in 2 Wochen anfangen werde.
Wie und als was ich im Kinderheim arbeiten werde, weiss ich nicht genau, da hier Informationen sehr sehr sehr schwer zu bekommen sind! An meinem Ankunftstag am Sonntag wusste dann auch erstmal niemand dass ich ankomme und nachdem mir dann mein Bett gezeigt wurde und ich ein paar Formulare, die ich auch schonmal bei meiner Bewerbung ausgefuellt hatte, ausfuellen musste (ja ich hatte gefragt ob sie das alles nochmal brauchen…), habe ich dann gewartet, und gewartet und gewartet! Eigentlich darauf, dass mir irgendjemand sagt, wie, wann und was ich mache! Evtl. darauf, dass ich mit Angie, der Chefin einen Kaffee trinke und sie mir ein paar Sachen erklaert, evtl. einfach auf die Ansage, „sei morgen um 8h im Restaurant…“ aber es passierte einfach Nichts!
Irgendwann ist dann ein „aelteres“ Paaerchen aus Holland angekommen, die auch fuer 2 Wochen hier volunteeren wollen! Mit ihnen zusammen haben ich dann zumindestens rausgefunden, wie es funktioniert etwas zu Essen und trinken zu bekommen.
Wir haben dann zu Abend gegessen und irgendwann bin ich dann total muede ins Bett!

An Tag 2 wurde mir dann beim Fruehstueck etwas mehr erklaert, aber wann ich wo anfange, wusste immer noch niemand! Irgendwann nach noch mehr Warten und mehrmaligen Nachfragens habe ich dann erfahren, dass ich im Restaurant als Kellner aushelfe und zwar immer ab 15h an!
Das war eine schwere Geburt!

Naja, die anderen Kellner sind nett und haben mir dann auch ein paar andere Sachen erklaert und ich wurde eigentlich immer auf die anderen Gringos losgelassen! War ganz lustig! Allerdings war es nicht wirklich voll und somit teilweise auch langweilig.
Jetzt ueber Ostern soll es aber super voll werden und in der Kombination, dasss viele Kinder aus dem Kinderheim sowieso nicht da sind, sind sie hier ueber jede helfende Hand dankbar! Ich bin gespannt…

Ich hoffe zumindestens, dass ich in den 2 Wochen noch ein wenig an meinem Spanisch arbeiten kann und evtl. schaffe ich es ja wirklich mal ein paar Bilder und Berichte auf den Blog zu stellen!
Auch da bin ich gespannt;-)