Archiv für Juli 2008

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Samstag 5. July: Tagesausflug zu den Chu Chi Tunnels und Apocalypse Now

5 Juli, 2008

Da Will und ich zusammen nach Phu Quoc reisen wollen, entschliesse ich mich die Chu Chi Tunnels doch schon jetzt zu besuchen und nicht erst bei meiner Rueckkehr nach Saigon. Die Chu Chi Tunnels sind ein Tunnelssystem dass die Nordvietnamesen waehrend des Vietnamkriesges fuer Ihre Attacken gegen die Amerikaner nutzten.
Unser Tourguide ist Mr Bean ein Vietnamese aus Saigon, der als Offizier in der Army kaempfte. Waehrend der Fahrt erzaehlt er vom Krieg. Leider schlafe ich ein, aber ein Paar legendaere Kommentare (“Vietnames Girls are good baby makers” und “Now ugly but earlier very handsome”) bekomme ich trotzdem noch mit…
Bei den Chu Chi Tunnels schauen wir zuerst einen alten Propagandafilm und dann versuche ich in eines der Loecher fuer Scharfschuetzen zu klettern, aber mein Arsch ist dafuer einfach zu fett und ich bleibe stecken…

Zu dick-ChuChiTunnels080508
Unfortunately I am to fat for the sniper holes at the Chu Chi tunnels

Dann geht es vorbei an Bombenkratern und einer Austellung der vom VK benutzten Fallen zum Schiessstand. Ich teile mir die 5 Schuesse aus einer Kalashnikov mit einem Neuseelaender. Man ist das Schiessen laut und man sieht noch nichtmal, ob man getroffen hat.

Guerilla Ausbildungslager Pakistan
Niclas shooting a Kalashnikov

Auf dem Rueckweg kriechen wir dann wirklich durch einen 150m langen Tunnel. Es ist ganz schoen eng dort und wir kommen nur im Schleichtempo voran. Wirklich beeindruckend, dass die Soldaten hier wirklich gerannt sind. Waren aber wohl auch etwas viel kleiner als ich…

In the tunnel
I am a little bit too big to run fast through the tunnels but creeping is possible

Mr Bean laesst dann noch einen weiteren legendaeren Kommentar: “My wife is ugly, but Nr. 1 cook” und dann geht es schon zurueck nach HCMC.
Zureuck in HCMC gehe ich mit dem Neuseelaender und dem Iren was essen und danach leg ich mich erstmal hin. Es hat in der Zwischenzeit angefangen zu regnen und hoert auch in den naechsten Staunden nicht auf. Das es soviel regnet ist selbst hier nicht normal und Abends sind die Strassen ueberschwemmt als Will und ich zum Abendessen aufbrechen. Auf dem Rueckweg entschliessen wir uns auf unserem Zimmer gemuetlich bei einer DVD vorzugluehen und kaufen noch schnell eine Flasche Vodka, die dann bei Eurotrip getruken wird. Wir schauen den Film nicht ganz zu ende und brechen um ca 23:30h ins Apocalypse Now auf. Der Taxifahrer fragt uns erst, ob wir an einer Massage interressiert waeren, als wir verneinen, bietet er uns Haschisch und dann Extassy an. Wir bleiben beim Bier und im Apocalypse Now lernen wir dann 3 Maedels (Aline aus der Schweiz, Vy aus Vietnam und Lilly aus Myanmar) kennen. Will knutscht spaeter mit Aline rum. Ich beschraenke mich aufs Tanzen…
Um 3h macht der Laden zu und wir fahren alle zusammen ins Go2, eine Bar direkt neben unserem Hostel. Um ca. 5h machen wir uns dann auf den Heimweg.

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Freitag 4. Juli 2008: Sightseeing HCMC

4 Juli, 2008

 

Leider faehrt Trudy heute schon weiter Richtung Kambodscha. Will geht auf einen Tagesausflug zu den Chu Chi Tunnels und ich mache mich auf den Weg zum Chinesischen Konsulat. Leider und das haette ich nicht erwartet, verlangen die Chinesen auch von hier ein Flugticket und Belege fuer die Hotelbuchung und somit habe ich auch hier keine Chance auf mein Visa. Allerdings ist der chinesische Konsulatsmitarbeiter sehr freundlich und erklaert mir, dass ich in Hanoi auch mit dem Zugticket ein Visa bekommen muesste. Ich hoffe das klappt wirklich…

Dann gehe ich erstmal was essen. Im Quan An Ngon werde ich zum Gespoett der Vietnamesinnen die um mich herum sitzen, da ich probiere auch den Reis mit Staebchen zu essen. Dafuer nimmt man wohl wirklich den Loeffel…

<HCMC - Niclas in front of the Reunification Palace
Niclas in front of the Reunification Palace in HCMC

Dann nimmt ein amerikanischer Musikstudent, der in HCMC ein Auslandssemester macht, gegenueber Platz und wir kommen ins Gespraech. Er weiss, wie das Getraenk heisst, dass fast alle Vietnamesen trinken und so bestelle ich meinen ersten Che. Es ist eine Art Nachspeise mit Gelee und Kokosnussmilch. Sehr lecker…

 

Nach dem Essen besuche ich den Reunification Palace und das War Rembrandt Museum. Das Museum und insbesondere die ausgestellten Bilder sind wirklich erschreckend und zeigen, dass bei einem Krieg alle Seiten verlieren. Ich bin irgendwie froh, dass der 2. Weltkrieg 20 Jahre frueher war. Wer weiss, was fuer Sachen die Amerikaner sonst in Europa ausprobiert haetten…

Waehrend ich fast zu Ende bin, faengt es draussen an zu regnen. Ich hoffe es hoert bald auf und bleibe wie viele andere auch im Museum. Leider hat es noch nicht aufgehoert, als das Museum um 17h schliesst und ich laufe im Regen nach Hause. Es dauert nicht lange und ich bin klatsch nass!

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Donnerstag 3. Juli 2008: Die Maerkte von HCMC

3 Juli, 2008

Ich schliesse mich den Andern an, die heute auf den Markt gehen wollen. Ich brauche zwar Nichts, aber es ist trotzdem interessant sich das Treiben anzuschauen. Im Endeffekt kaufe ich dann doch einen Lonley Planet Vietnam, weil ich gemerkt habe, dass die Informationen in meinem Shoestring Guide doch sehr knapp gehalten sind. Insbesondere der Teil zur Sprache ist mir nicht ausreichend, denn ein paar Flosskeln wollte ich dann doch in Vietnamesich lernen…

HCMC - Trudy and Will
My roommates at Ho Chi Minh City – Trudy from New Zealand and will from Australia

Abends kaufen wir uns dann Eis und schauen “Little Miss Sunshine” auf Will’s Laptop. Am Anfang bin ich von der Idee einen Film zu schauen etwas schockiert, schlisslich bin ich nicht auf Weltreise um auf meinem Zimmer rumzuhaengen. Allerdings merke ich  schnell, dass man wenn man laenger unterwegs ist, nicht jeden Tag rausgehen kann und eine DVD eine sehr preisguenstige Alternative ist…

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Mittwoch 3. July: Flug von Bangkok nach HCMC

3 Juli, 2008

Ich wache um ca 11h auf und merke direkt die Folgen des Alkohols vom Vortag.

Ich schaffe es gerade noch mir einen Fruchtshake und eine Flasche Wasser zu kaufen und schon sitze ich wieder im Bus an den Flughafen. Dort angekommen, muss ich erstmal was richtiges Essen und schlafe danach vor dem Check-In ein und auch den ganzen Flug durch.

In Ho Chi Minh City fahre ich erstmal ins Hostel. Gott sei Dank hatte ich mich vorher erkundigt, was ein Taxi in die Stadt kostet, sonst haetten mich die Taxifahrer vollkommen ueber den Tisch gezogen….

Als ich aufs Zimmer komme denke ich zuerst ich haette mich in der Tuer geirrt, weil da ein gutaussehendes Maedel auf einem der Betten liegt, aber ich bin richtig und Trudy ist meine Mitbewohnerin aus Neuseeland.

 

Ich gehe dann erstmal was essen (Mein erstes Gericht nur mit Staebchen!!!) und surfe danach ein wenig im Internet. Als ich danach wieder aufs Zimmer komme ist auch unser 2. Mitbewohner da: Will aus Australien, mit dem ich die naechsten 1,5 Wochen reisen werde. Will ist ist erst 18. hat aber grosse Reiseplaene. Sein Trip geht von Australien ueber Suedostasien nach Europa. Letztes Ziel seiner Reise ist, wirklich krass, der Iran.

Will hat einen Laptop dabei, der waehrend der naechsten Wochen immer wieder von mir zum schreiben des Blogs missbraucht wird und auch auf Busfahrten und Abends immer gut ist, eine DVD zu schauen…

Trudy ist schon 31, was man Ihr aber nicht ansieht. Sie hat Ihre Reise zusammen mit Ihrem Freund angefangen, sich aber vor 2 Wochen von ihm getrennt.

 

Fazit: Hier geibt es wirklich soviele Roller wie es immer heist!

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Dienstag 1.July 2008: Ankunft in Bangkok

1 Juli, 2008

Leider konnte ich waehrend des Flugs nicht besonders gut schlafen und bin somit bei meiner Ankunft in Bangkok sehr muede. Mit dem Bus geht es vom Flughafen zur Khao San Road (ist die Backpacker Strasse mit jeder Menge Hostels, Bars, Restaurants und Geschaeften die alles Moegliche verkaufen) und ich beziehe mein Zimmer. Danach gehe ich zum Mittagessen ins CafeCorner. Das Essen ist sensationell gut! Jeder der Mal nach Bangkok geht, sollte hier vorbeischauen…

Nachmittags erkunde ich ein wenig die umliegenden Strassen. Die Sehenswuerdigkeiten lass ich aber aus, da ich definitive nach Bangkok zurueckkomme.

 

Nach einem kurzen Mittagsschlaf gehe dann wieder los und hole mir zum Abendessen eine Portion Nudeln an einer der vielen Garkuechen. Nachdem ich die Kao San Road auf der Suche nach einer schoenen Bar mehrmals abgelaufen bin, entscheide ich mich fuer die Roofbar. Ich sitze bei guter Live-Musik und einem Bier im 3 Stock auf einem Balkon und kann von oben das Treiben auf der Strasse beobachten.

Irgendwann gesellt sich ein junger Englaender zu mir (den Namen hab ich leider vergessen) und wir bleiben, bis die Band aufhoert.

One night in Bangkok - Meine erste Bekanntschaft
The English guy I met at the Rooftop Bar at Khao San Road in Bangkok

Danach wollte ich eigentlich nach Hause gehen, aber ich lasse mich noch zu einem Bier in einer anderen Bar ueberreden. Auf dem Weg zur naechsten Bar kaufe ich mir erstmal noch etwas zu essen. Wirklich guenstig und gut das Essen an den Garkuechen!!!

Aus dem einen Bier werden dann aber doch mehr und es bleibt auch nicht bei einer Kneipe… Wir treffen dann spaeter auch noch ein paar Iren und ich bin irgendwann stark alkoholisiert.

One night in Bangkok - Die Iren
The Irish fellows I was drinking on later in an Irish pub

 

Es ist ca 3h als wir aufbrechen, aber auf der Strasse kocht ein betrunkener Englaender an einer Garkueche und ich kaufe spontan noch Abendessen Nummer 3 (Die Portionen sind icht besonders gross, dafuer aber super preiswert). Die Besitzerin der Garkueche steht neben Ihrer Kueche und freut sich ueber den guten Umsatz, den der Englaender fuer sie erwirtschaftet.

 

Danach gehe ich ins Hostel und schlafe erschoepft ein…